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Was ist eigentlich B7?

Grüner fahren mit Biodiesel
Österreich – Land der Berge, Land der Äcker. Und: Land der Dieselfahrzeuge. Obwohl kontinuierlich mehr Elektroautos auf den Straßen Österreichs unterwegs sind, bleibt Diesel ein zentraler Bestandteil der Mobilität in Österreich. Und das wird sich mittelfristig auch nicht ändern, weshalb es auch in diesem Bereich Innovationen gibt, die die Effizienz steigern und der Umwelt zugutekommen. Eine davon ist B7.
Was ist B7 Diesel?
Der Name B7 bezeichnet einen Diesel-Kraftstoff, der bis zu 7 Prozent Biodiesel enthält. Im Gegensatz dazu enthält herkömmlicher Diesel, meist als B0 bezeichnet, keinen Biozusatz. In Österreich wird den Kraftstoffen seit 1. Oktober 2005 Biokraftstoff beigemischt. Das bewirkt, dass die CO₂-Emissionen von Millionen zugelassener Fahrzeuge ohne zusätzliche Anstrengungen für Autofahrerinnen und Autofahrer reduziert werden. Die Beimischung von Biodiesel stellt somit einen wichtigen Beitrag zu den EU-Reduktionszielen für CO₂-Emissionen dar.
Ist B7 Diesel für jedes Auto geeignet?
Ja. B7 ist für jeden Dieselmotor ohne Einschränkung einsetzbar. Beide Dieselvarianten – B7 und herkömmlicher Diesel (B0) – sind für alle Dieselfahrzeuge geeignet, Sie können B7 also bedenkenlos tanken. An Ihrem Fahrzeug müssen Sie dafür nichts umstellen, und trotzdem leistet der Biodiesel-Anteil einen Beitrag zu den CO₂-Reduktionszielen der EU.
Was bedeutet B7 an der Zapfsäule?
Die Bezeichnung B7 steht für den maximalen Biodiesel-Anteil: „B“ für Biodiesel, „7“ für bis zu 7 Prozent. Die Kennzeichnung ist in der EU einheitlich – in Frankreich heißt derselbe Kraftstoff etwa „Gazole B7“. Ob Österreich, Deutschland oder Frankreich: Wo B7 auf der Zapfsäule steht, tanken Sie Diesel mit Biodiesel-Beimischung, der für alle Dieselfahrzeuge geeignet ist.
Woraus wird Biodiesel für B7 hergestellt?
Biodiesel ist der allgemein verwendete Begriff für einen biogenen Kraftstoff, dessen chemisch korrekte Bezeichnung Fettsäuremethylester (FAME) lautet. Biodiesel wird vorwiegend aus Pflanzenölen hergestellt, aber auch aus gebrauchten Fetten und Ölen, wie etwa Altspeiseöl oder Fettabfällen aus der Gastronomie und Lebensmittelindustrie. Am Beispiel von BIO OIL lässt sich das gut veranschaulichen: BIO OIL sammelt Altspeiseöl aus der Gastronomie und der Lebensmittelindustrie ein und produziert daraus abfallbasierten Biodiesel bzw. lässt Teile seiner Rohstoffe weiterverarbeiten. Kurzum: Das Fett, in dem einst das Schnitzel brutzelte, treibt in seinem zweiten Leben ein Fahrzeug an.
Mit dieser Kreislaufwirtschaft verfolgt BIO OIL den Ansatz, bereits vorhandene Ressourcen sinnvoll zu verwerten und die CO₂-Emissionen deutlich zu reduzieren. Fällt in Ihrem Betrieb Altspeiseöl an? Wir holen es ab und vergüten es fair: Altspeiseöl verkaufen.



